„Until we talk“ – Dokufilm und Diskussion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

27.03.2026

Der Film zeigte eindrücklich das gemeinsame Schicksal eines israelischen und eines palästinensischen Vaters und ihrer Familien: der gewaltsame Verlust ihrer Töchter im Nahostkonflikt. 

14 Jahre dauerten die Dreharbeiten, im September 2023 stellte Regisseur Florian Mebes seinen Dokumentarfilm „Until We Talk“ fertig. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ zeigten der Arbeitsbereich Flüchtlingsarbeit-Ehrenamtsbegleitung des Diakonischen Werks, der Caritasverband Ettlingen und Bruchsal in Kooperation mit dem Landesbüro der Friedrich Ebert Stiftung und der Stadt Stutensee den Film am 26. März im Jugendzentrum GrauBau in Stutensee.
 
Der Film zeigt eindrücklich das gemeinsame Schicksal eines israelischen und eines palästinensischen Vaters und ihrer Familien: der gewaltsame Verlust ihrer Töchter im Nahostkonflikt. Die beiden Männer lernen sich kennen, gehen aufeinander zu, sprechen miteinander, werden beste Freunde und kämpfen fortan in der NGO „The Parents Circle – Families Forum“ gegen die Spirale aus Hass und Vergeltung. Diese bringt über 800 israelische und palästinensische Menschen zusammen, die nahe Familienangehörige im Konflikt verloren haben.
 
Als Botschafter für den Dialog sind Rami und Bassam auch zusammen im Ausland unterwegs und was sie zu sagen haben, insbesondere auch nach dem 7. Oktober 2023, ist: „Wir wollen nicht, dass Ihr pro Israel oder pro Palästina seid. Wir verlangen von Euch, pro Frieden zu sein. Und gegen Ungerechtigkeit.“
 
Die Rückmeldungen und Fragen aus dem Publikum in der anschließen-
den Diskussion mit Regisseur Florian Mebes und zwei Gästen, einem Deutsch-Israeli und einer Deutsch-Palästinenserin, waren je nach Standpunkt unterschiedlich, teils kontrovers, doch es entstand das, was der Film beabsichtigt – ein Dialog.